Stakeholder Fatigue

Stakeholder Fatigue (Teilnehmerermüdung) in der Bürgerbeteiligung bezeichnet das nachlassende oder ausbleibende Engagement von Akteuren, die an Beteiligungsprozessen teilgenommen haben, ohne ihre Beiträge als wirksam zu empfinden.

Aus dem subjektiven Gefühl mangelnder Selbstwirksamkeit entstehen Erschöpfung, Frustration oder Gleichgültigkeit. In der Folge sinken sowohl die Qualität der Beiträge als auch die Beteiligungsbereitschaft. Stakeholder Fatigue führt zu Resignation sowie zum Rückzug aus Beteiligungsprozessen oder zur Nichtteilnahme.