Kognitive Dissonanz ist ein innerer Spannungszustand, der entsteht, wenn die Positionen anderer Menschen der eigenen Überzeugung widersprechen.
Diesen Zustand versuchen Menschen nicht dadurch aufzulösen, dass sie ihre Position überdenken, sondern indem sie die widersprechenden Informationen ausblenden oder relativieren.
Beispiel: Bei einer Bürgerinformation zu einer geplanten Stromleitung widersprechen die Gutachten zu den Elektromagnetischen Feldern der Überzeugung einer Teilnehmerin, dass die Leitung die Gesundheit ihrer Kinder gefährdet. Damit sie ihre Meinung nicht ändern muss, zweifelt sie die Unabhängigkeit der Gutachter an.
Ein ähnlicher Effekt ist der Bestätigungsfehler.
