Prozessdesign (auch Prozessarchitektur, Prozessgestaltung) beschreibt die strategische Konzeption eines Beteiligungsverfahrens.
Das Prozessdesign wird auf der Grundlage einer Stakeholderanalyse bzw. eines Beteiligungsscopings erstellt. Es legt Ziele, Rahmenbedingungen und Gestaltungsspielräume, Umfang und Tiefe der Beteiligung sowie deren Einbindung in die formalen Entscheidungsprozesse fest.
Die Entwicklung des Prozessdesigns liegt üblicherweise bei den Auftraggebern, externen Dienstleistern oder einer Steuerungs-, Begleit- oder Spurgruppe. Diese überwachen den Prozess und reagieren auf unvorhergesehene Entwicklungen oder veränderte Rahmenbedingungen.
Ein gutes Prozessdesign zeichnet sich durch eine begleitende Evaluation mit regelmäßigen Rückkopplungsschleifen aus und wird bei Bedarf flexibel angepasst.
